Das Alpen-Edelweiß findet man in den mittel– und südeuropäischen Gebirgen wie Pyrenäen, Alpen und Balkan. Die Pflanze wächst auf steinigen Wiesen, sowie Kalksteinfelsen in Höhenlagen zwischen 1.800 und 3.000 Metern. Es ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler.
Ihr lateinischer Name ist nivale subsp. alpinum Basionym Leontopodium alpinum. Die wohl bekannteste Alpenblume ist eine krautige und ausdauernde Pflanze, die zwischen 5 bis 20 cm hoch werden kann. Ein charakteristisches Merkmal ist der dichte weiße Haarfilz auf Blättern und Blütenköpfchen. Sie hat 5 cm lange, schmale lanzettliche Laubblätter, die an der Unterseite stark behaart sind.
Der Blütenstand wird von den weiß glänzenden Hochblättern umgeben. Es können 5 bis 15 Hochblätter sein, die durch die Anordnung einen Stern bilden. Die 2 –12 körbchenförmigen Teilblütenstände können bis zu 80 weißgelbe Röhrenblüten enthalten. Aussen stehen die weiblichen Röhrenblüten und innen die männlichen.
Das Edelweiß blüht von Juni bis September.
Die Vermehrung findet durch Aussaat im Februar statt, oder durch Teilung alter Pflanzen.
In Deutschland gilt das Edelweiß als stark gefährdet und steht wie in Österreich und der Schweiz unter strengem Naturschutz.


Mitreden
Keine Kommentare für “Das Alpen-Edelweiß – und die Berge rufen”