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Das blaue Lieschen

Das blaue Lies­chen ( Exa­cum affine) stammt von der Insel Soko­tra, die im Indi­schen Ozean liegt.Sie wird auch als indi­sches Veil­chen, Som­mer­veil­chen oder Bit­ter­blatt bezeich­net. Die Pflanze gehört zur Fami­lie der Enzian­ge­wächse.
Das blaue Lies­chen wird meist nur als ein­jäh­rige Pflanze kul­ti­viert, der Wuchs ist dicht buschig und auf­recht. Mit sei­nen vie­len klei­nen, scha­len­för­mi­gen Blü­ten in vio­lett, blau, rosa oder weiß ist es eine hüb­sche Zim­mer­pflanze. Ihre Blü­te­zeit ist von Juli – Sep­tem­ber. Gerne wird sie auch auf dem Bal­kon oder auf der Ter­rasse in Scha­len oder Käs­ten gepflanzt.
Es emp­fiehlt sich ein hel­ler Stand­ort, aller­dings keine direkte Sonne. Wich­tig ist, dass die Erde immer leicht feucht gehal­ten wird und ver­welkte Blü­ten ent­fernt wer­den. Dün­gen ist wäh­rend der Blüte alle zwei – drei Wochen rat­sam.
Ver­meh­ren kann man das blaue Lies­chen durch Aus­saat, wobei die Samen nicht mit Erde bedeckt wer­den dür­fen, da es soge­nannte Licht­kei­mer sind. Im Früh­jahr las­sen sich von über­win­ter­ten Pflan­zen auch Steck­linge schnei­den, setzt man meh­rere in einen Topf, so wirkt die Pflanze buschi­ger. Ent­spitzt man die jun­gen Pflan­zen, för­dert man einen buschi­gen, kom­pak­ten Wuchs.

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