Blumen und Pflanzen

Der Rote Fingerhut — schön aber giftig

Der Rote Fin­ger­hut gehört zur Pflan­zen­gat­tung der Fin­ger­hüte in der Fami­lie der Wege­rich­ge­wächse. Sein latei­ni­scher Name ist Digi­ta­lis pur­pu­rea. Die Pflanze ist in Europa und Nord­ame­rika behei­ma­tet, man fin­det Sie meist auf Wald­lich­tun­gen und auf Wald­we­gen.Blüte des roten Fingerhut
Der Digi­ta­lis pur­pu­rea bevor­zug einen son­ni­gen bis halb­schat­ti­gen Stand­ort. Der Boden sollte kalk­arm, sauer, locker und humus­reich sein. Es ist eine krau­tige, zwei­jäh­rige Stau­den­pflanze, die bis zu 2 m hoch wer­den kann. Die Blät­ter sind läng­lich und dun­kel­grün. Am Blü­ten­stän­gel hän­gen die trau­ben­för­mi­gen Blü­ten. Diese sind läng­lich und glo­cken­för­mig, ihre Farbe leuch­tend rosa bis weiß. Ihre Trau­ben haben zwi­schen 50 – 100 Ein­zel­blü­ten, die eine Länge von 5 cm haben und aus­se­hen wie ein Fin­ger­hut, daher der Name. Ihre Blü­te­zeit ist von Juni bis August. Durch Rück­schnitt nach der Blüte wird die Pflanze zur Nach­blühte gebracht.
Vor­sicht: Der Fin­ger­hut ist in allen Tei­len gif­tig. 2–3 Blät­ter kön­nen eine töd­li­che Ver­gif­tung aus­lö­sen.
Die Ver­meh­rung fin­det durch Samen statt.

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