Blumen und Pflanzen

Die Christrose — die Rose, die im Schnee blüht

Die Chris­trose latei­nisch Hel­le­bo­rus niger ist eine Pflanze der Gat­tung Nies­wurz aus der Fami­lie der Hah­nen­fuß­ge­wächse. Diese Pflanze ist im süd­li­chen Mit­tel­eu­ropa, in Süd­eu­ropa sowie in den süd­li­chen und östli­chen Kalk­al­pen behei­ma­tet.Zwei Christrosen im Wald
Sie ist eine mehr­jäh­rige, immer­grüne, krau­tige Pflanze, die zwi­schen 10 und 30 cm groß wer­den kann. Ihre Blü­ten sind weiß, teil­weise auch rot über­lau­fen. Die Chris­trose hat 5 Blü­ten­blät­ter und gelbe Staub­blät­ter. Da sie zur Mitte des Win­ters erblüht, wird sie daher her auch Schnee­rose genannt.
Die Hel­le­bo­rus niger benö­tigt kräf­tige, lehm­hal­tige, feuchte, kalk­hal­tige Erde. Kalk kann über Stein­mehl oder Dolo­mit zuge­führt wer­den. Sie benö­tigt wäh­rend ihrer Blüte viel Was­ser.
Man kann die Pflan­zen durch Tei­lung, sowie durch Wur­zel­steck­linge ver­meh­ren, aber auch eine Aus­saat im Früh­jahr ist mög­lich.
Bei der Chris­trose kann die pilz­li­che Blatt­fle­cken­krank­heit auf­tre­ten. Gele­gent­lich kann an der Basis der Stän­gel der Pflanze Fäule auf­tre­ten.
Die Pflan­zen ent­hal­ten das Gly­ko­sid Hel­le­bo­rin, das in grö­ße­ren Dosie­run­gen Ver­gif­tungs­er­schei­nun­gen her­vor­ru­fen kann. Durch die Berüh­rung mit dem Pflan­zen­saft kann zu Haut­rei­zun­gen führen.

Bild­quelle: Sanne Roemen

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