Die Flamingoblume oder auch Anthurie ist eine Gattung mit mehr als 600 Arten in der Familie der Aronstabgewächse innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen. Ihr lateinischer Name ist Anthurium. Ihre Heimat liegt in den tropischen Regenwäldern Südamerikas.
Die meist als Zimmerpflanzen verwendeten Arten sind die kleine und die große Flamingoblume.
Ihre lanzettlichen, dunkelgrünen Blätter können bis zu 40 cm lang werden und ihre Blütenstiele bis zu 1 m. Das Blütenblatt ist herzförmig und rot, Ihr Kolben ist gelblich bis weiß. Unter günstigen Bedingungen blüht sie das ganze Jahr.
Diese Pflanze liebt einen hellen bis halbschattigen, geschützten Standort, ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die Temperatur sollte um 27 Grad liegen, geeignet ist sie auch für einen direkten Platz auf der Fensterbank über der Heizung .Staunässe mag diese Blume nicht, deshalb immer gleichmäßig feucht halten und auf eine hohe Luftfeuchtigkeit achten, deshalb empfiehlt sich auch regelmäßiges Ansprühen der Pflanze.
Im Winter sollte sie für 6 bis 8 Wochen bei 15 Grad stehen, somit wird die Blütenbildung angeregt.
Um die Anthurie zu vermehren empfiehlt es sich, Kopf– oder Stammstecklinge zu setzen, diese benötigen allerdings viel Wärme und Feuchtigkeit zum Bewurzeln. Es ist auch möglich, ältere Exemplare durch Teilung zu vermehren.
Grauschimmelbildung und Wurzelfäule können leicht bei Staunässe auftreten, als häufige Schädlinge sind Spinnmilben, Schild– und Blattläuse zu erwähnen.


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