Die Lupinen sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Der lateinische Name ist Lupinus. Sie wird auch Wolfsbohne genannt und stammt ursprünglich aus dem westlichen Nord-Amerika.
Die Traubenblüte kann bis zu 60 cm lang werden und in den Monaten Mai bis August in den Farben blau, gelb, rosa, violett oder weiß erblühen. Die Hülsen und Samen der Lupinen sind giftig. Die Laubblätter der Lupinen sind dunkelgrün gefiedert.
Einen sonnigen bis halbschattigen Standort, sowie einen tiefgründig, locker, humos und neutral bis leicht sauren Boden wird von der Lupine bevorzugt. Mit Kompost kann sehr gut gedüngt werden. Um eine Nachblüte zu erhalten, sollte man verblühtes sofort entfernen. Der Abstand der Pflanzen sollte 50cm betragen. Alle Lupinen sind winterhart
Die Lupinen kann man durch Teilung, vorzugsweise im Frühjahr, Aussaat oder Stecklinge vermehren. Die Schleudersamen der Lupinus können bis zu 7 m von der Pflanze geworfen werden.
Die Pflanze ist eine gute Schnittblume. Die Lupine wächst bei uns als Zierpflanze, wird aber auch als Wildfutter angepflanzt, außerdem reichern die Pflanzen den Boden mit Stickstoff an.
Produkte aus dem pflanzlichen Eiweiß der Lupinen sind vor allem für die zunehmende Zahl der Milchallergiker sowie der Vegetarier unverzichtbar geworden.
Bildquelle: Sascha Grant



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