Blumen und Pflanzen

Die Schafgabe — oft am Wegesrand

Die Schaf­garbe wird latei­nisch Achil­lea mil­le­fo­lium genannt und war schon in der Antike als Heil­kraut bekannt. Sie gehört zur Fami­lie der Aster­a­ceae (Korb­blüt­ler) und ist häu­fig am Weges­rand zu fin­den, an Feld­rän­dern und auf Wie­sen. Andere Namen die­ser Pflanze sind Schafrippe, Tau­send­blatt oder auch Achil­le­s­kraut. In ganz Europa und in Asien ist die Schaf­garbe ver­brei­tet und wächst bevor­zugt auf stick­stoff­rei­chem Boden und auch im Gar­ten an son­ni­gen Plät­zen; sie ist eine anspruchs­lose Pflanze.Blüten der Schafgabe
Sie kann bis zu 6o cm hoch wer­den, ist win­ter­hart und gedeiht selbst auf kar­gen Böden. Die Blüte erkennt man an der fla­chen, dol­den­ar­ti­gen Rispe und den grü­nen, fed­ri­gen Blät­tern. Ihre Blü­te­zeit beginnt im Juni und endet im Okto­ber.
Als Heil­kraut ein­ge­setzt wer­den die jun­gen Triebe ab Mai geern­tet und zum Trock­nen ein­fach büschel­weise auf­ge­hängt. Blü­ten und Blät­ter wer­den unter ande­rem für die Zube­rei­tung von Tees gesam­melt. Gesund­heits­bä­der mit Schaf­garbe wer­den bei­spiels­weise gegen Rheuma oder auch gegen Gicht eingesetzt.

Bild­quelle: tillwe

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