Blumen und Pflanzen

Die Sonnenblume — nicht nur Vogelfutter

Die Son­nen­blume aus der Fami­lie der Korb­blüt­ler (Aster­a­ceae) wird latei­nisch Heli­an­thus annuus genannt. Ihre Hei­mat ist Nord­ame­rika.
Diese ein­jäh­rige Pflanze hat einen dicken und behaar­ten Stän­gel, an dem unre­gel­mä­ßige, herz­för­mige Blät­ter wach­sen. Die Son­nen­blume kann bis zu 3 m hoch wer­den. Ihre gel­ben Blü­ten kön­nen einen Durch­mes­ser bis zu 40 cm und die Zun­gen­blät­ter eine Länge von 10 cm errei­chen.Sonenblumen und ihre gelben Blüten
Die Heli­an­thus annuus benö­tigt einen son­ni­gen Stand­ort, der Boden muss gut durch­läs­sig und lehm­hal­tig sein. Große Pflan­zen benö­ti­gen eine Stütze, da sie schnell bei Wind abkni­cken kön­nen.
Die Blü­te­zeit der Son­nen­blume ist von August bis Okto­ber. Im Okto­ber schnei­det man die Blüte an und hängt sie zum Trock­nen auf. Ver­passt man die­sen Augen­blick wer­den die Samen von den Vögeln gern ver­zerrt.
Man kann die Pflanze durch Aus­saat im Früh­jahr ver­meh­ren.
Die Samen (Son­nen­blu­men­kerne) kön­nen vom Men­schen geges­sen wer­den, aber auch als Win­ter­vo­gel­fut­ter die­nen. Außer­dem wird aus den Ker­nen Son­nen­blu­menöl gewonnen.

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