Blumen und Pflanzen

Die Zimmerkalla — aus den Sumpfwiesen in das Wohnzimmer

Die Zim­mer­k­alla (Zan­te­de­s­chia aethio­pica) stammt aus der Fami­lie der Aronst­ab­ge­wächse und ist eigent­lich behei­ma­tet in Süd­afrika, wo sie auf Sumpf­wie­sen wächst.
Der gelbe Blü­ten­kol­ben, der vom Win­ter bis zum Früh­jahr erscheint, ist von einem meist wei­ßen Hoch­blatt umge­ben. Die Blät­ter der Kalla sind groß, pfeil­för­mig und kräf­tig grün.Das wieße Hochblatt der Zimmerkalla Die Blü­ten­stiele kön­nen eine Höhe von ca. 80 cm errei­chen. In der Ruhe­zeit der Pflanze, die unge­fähr von Ende Mai bis zum Juli andau­ert, ver­liert die Zim­mer­k­alla ihre gro­ßen, grü­nen Blät­ter.
Bevor­zugt steht die Pflanze hell bis halb­schat­tig und nicht zu warm, im Som­mer kann sie auch an einen geschütz­ten Platz ins Freie gestellt wer­den. Vor dem Frost sollte sie her­ein­ge­holt wer­den und ab Januar dann hell ste­hen, eine Tem­pe­ra­tur von unge­fähr 10 Grad reicht. Sobald der Blü­ten­schaft erscheint emp­fiehlt es sich, die Kalla wie­der an einen wär­me­ren Ort zu stel­len.
Wäh­rend der Ruhe­zeit benö­tigt die Pflanze nur wenig Was­ser, in der Blü­te­zeit dage­gen reich­lich und es ist rat­sam etwa alle 2 Wochen zu dün­gen.
Die Ver­meh­rung kann durch Kin­del oder durch eine Tei­lung der Wur­zel­stö­cke erfol­gen. Wich­tig zu erwäh­nen ist, dass alle Teile der Kalla Gift­stoffe ent­hal­ten und All­er­gien aus­lö­sen können.

Bild­quelle: flip­sock­grrl

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