Die Zitronenmelisse stammt aus dem Mittelmeerraum und Westasien, ihr natürliches Areal reicht von Anatolien über den Kaukasus, Irak und Iran bis Pakistan. Die Melisse duftet, wie Ihr Name schon sagt, stark nach Zitronen, beim Trocknen verstärkt sich der Geruch noch. Diese Pflanzenart gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Ihr lateinischer Name ist Melissa officinalis.
Sie ist eine ausdauernde Staude mit stark verästelten Stängeln, diese stehen aufrecht und sind verzweigt und mit 0,5 mm langen Drüsenhaaren und 1 bis 2 mm langen, abstehenden drüsenlosen Haaren besetzt. Die Blätter sind eiförmig und gegenständig angesetzt. An den Blattachsen findet man die weißlich gelben Lippenblüten. Ihre Blütezeit ist von Juni bis August.
Der Standort sollte halbschattig und warm sein, aber auch geschützt. Die Pflanze benötigt einen humusreichen, sandigen, lehmigen und gut durchlässigen Boden. Die Pflanze verträgt keine Staunässe.
Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Frühjahr, oder durch Teilung.
Als Tipp: Da sich die Zitronenmelisse stark vermehrt, sollte man die Pflanze in einem großen Topf im Garten einpflanzen, so kann die Pflanze nicht wuchern.
Man sollte darauf achten, dass man bei trockenem Wetter die Blätter sammelt und sie dann im Schatten trocknet, da sie sonst einen unangenehmen Geruch bekommen und somit für jede Verwendung ungeeignet wären.


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